Rotstift -

Medienmacht, Zensur und Öffentlichkeit in der DDR

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Die Wanderausstellung


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Rotstift. Medienmacht, Zensur und Öffentlichkeit in der DDR

Die demagogische politische Kunst der SED-Diktatur bestand darin, den Beherrschten wesentliche Informationen vorzuenthalten und den Rotstift im Sinne ihrer ideologischen Wahrheit anzusetzen.

Die SED-Medienmacht war allumfassend. Die Staatspartei und ihre bürokratischen Institutionen kontrollierten und reglementierten jedes Informationsmedium. Mit ihrer Zensur versteckte die SED große Teile der Wirklichkeit und wirkte somit gesellschafts- und freiheitsfeindlich.

Mit dem Herstellen und Verbreiten illegaler Schriften artikulierte sich Gegenwehr. Diese Untergrundschriften, ihre Umschlagplätze - die Umwelt- und Friedensbibliotheken - und oppositionelle Netzwerke stellten eine Gegen-Öffentlichkeit her.

Wesentlichen Einfluss auf die Meinungsbildung der DDR-Bevölkerung nahmen die Westmedien. Sie konnten das Medienmonopol der SED durch Funk und Fernsehen weitreichend durchbrechen.

Während der Herbstdemonstrationen im Jahr 1989 war die Forderung nach Presse- und Meinungsfreiheit eines der wichtigen Anliegen der Demonstrierenden. Die neugegründeten oppositionellen Parteien und Bürgerbewegungen und der Druck der Straße beendeten die Herrschaft der Allmachtspartei – auch im Medienbereich.

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  • Eine Wirbelsäule ist noch lange kein Rückrat

    Barbara Tewes

  • Da die Presse große Teile der Wirklichkeit versteckte, wirkte sie gesellschaftsfeindlich. Man las Zeitungen von hinten nach vorn - auf der Titelseite war nichts zu erwarten.

    Lutz Rathenow

  • Das Rote Kloster: Die Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig war die Kaderschmiede der DDR-Journalisten

    Thomas Purschke

  • Verpackung und Inhalt stimmten in der DDR nicht überein. Ich wollte über das berichten, was ist - nicht über das, was vorgeblich sein sollte. Der Unterschied zur Realität, die ich vorfand, und der Scheinwelt der Zeitungen war gewaltig.

    Peter Wensierski

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