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Die Beobachtung und Kontrolle der Westjournalisten durch die Staatssicherheit

Die Beobachtung und Kontrolle der Westjournalisten durch die Staatssicherheit

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) beobachtet die westdeutschen Journalisten im besonderen Maße. Zuständig ist die Hauptabteilung II/ 13, die zur Abteilung Spionageabwehr (HA II) gehört. Wie es die Zuständigkeit bereits ausdrückt, verdächtigt das MfS generell die westlichen Korrespondenten einer Tätigkeit für Geheimdienste.

Lutz Rathenow - Vom Erleben der diffusen Zensur

Lutz Rathenow - Vom Erleben der diffusen Zensur

Lutz Rathenow wird am 22. September 1952 in Jena (Thüringen) geboren. In seinem Elternhaus wird viel und kontrovers über Politik diskutiert. Das Hören von Westsendern als Jugendlicher ist eine Selbstverständlichkeit. Die Ableistung der Wehrpflicht bei den Grenztruppen der DDR ist ein großer Bruch für ihn. Der Gedanke, bei Bedarf auf Menschen zu schießen, stellt ihn letztlich vor existenzielle Fragen.

Leipzig auf dem Weg zur Revolution

Leipzig auf dem Weg zur Revolution

In Leipzig entwickeln sich ab 1988 die Friedensgebete in der Nikolaikirche zu politischen Veranstaltungen. Die politisch-alternativen Gruppen treten zunehmend aus dem Schutzraum Kirche heraus und gewinnen immer mehr Sympathisanten. Darauf reagiert der Staat gewaltsam und die Sicherheitskräfte verhaften massenhaft die Demonstranten. Während der Leipziger Herbstmesse im September 1989 dokumentieren zahlreiche Vertreter der Westpresse das offen gewaltsame Vorgehen der Staatssicherheit. Die SED-Presse benennt die wahren Problematiken, die hinter den Protesten von Opposition und Ausreiswilligen stehen nicht. Stattdessen berichtet sie abschätzig über die Demonstrationen. Dennoch lassen sich die Menschen von einem Besuch der Friedensgebete nicht abbringen. Am 2. Oktober 1989 demonstrieren bereits 25.000 Menschen.

Forderung nach Pressefreiheit und deren Folgen in Leipzig

Forderung nach Pressefreiheit und deren Folgen in Leipzig

Mitglieder Leipziger politisch-alternativer Gruppen stellen offen die eingeschränkte Pressefreiheit in Frage. Anfang 1989 verfassen sie das Flugblatt mit dem Titel „Aufruf an alle Bürger unserer Stadt.“ Darin fordern sie die Leipziger auf, am 15. Januar, dem Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, zu demonstrieren.

Matthias Domaschk

Matthias Domaschk

Der Jenaer Matthias Domaschk kommt 1981 in der Stasi-Haft zu Tode. Ein tragisches Ereignis, dass keinesfalls an die Öffentlichkeit dringen soll.