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Außer Kontrolle - Illegale Radios

Außer Kontrolle - Illegale Radios

Bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren entstehen vereinzelt regionale Piratensender in der DDR. Für eine Gruppe Jugendlicher aus Altenburg hat das illegale Senden mit politischen Inhalten im Jahr 1949 verhängnisvolle Folgen. In Leipzig 1959 der „Sender Freies Holzhausen“, 1965 der „Sender Freies Paunsdorf“ oder 1968 ein Dresdner Piratensender ins Leben gerufen. Ihr Hintergrund ist unpolitisch, aber aufmüpfig und das Interesse der Akteure liegt meist im technischen und musikalischen Bereich.

Westmedien

Westmedien

Der SED gelingt es zwar den westdeutschen Printmedien und Verlagen den Zugang zum DDR-Markt zu verwehren, doch Rundfunk und Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland können das Medienmonopol der SED teilweise durchbrechen. Westdeutscher Rundfunk ist im gesamten Land zu empfangen, Fernsehsender in den meisten Regionen. Vor allem die Radiosender „Deutschlandfunk“ und der „Rundfunk im amerikanischen Sektor“ (RIAS) richten die Programme auf die Hörerschaft in der DDR aus. Neben spritzigen Unterhaltungsprogrammen ist es möglich, Informationen über aktuelle Literatur, Kunst oder intellektuelle Debatten zu erhalten.